Besorgnis über Ankündigung des US-Präsidenten
Regierung setzt Task Force zu US-Zöllen ein
Die Regierung hat heute eine ausserordentliche Sitzung abgehalten und die angekündigten Zölle der USA gegenüber allen Staaten mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Ersten Mitteilungen zufolge ist Liechtenstein mit einem Zolltarif von 37 Prozent betroffen. Als Reaktion auf die Entwicklungen hat die Regierung umgehend eine Task Force zur Analyse der Auswirkungen der US-Massnahmen auf die liechtensteinische Wirtschaft eingesetzt.
Laut Mitteilung der Regierung ist die Task Force beauftragt, mögliche Handlungsoptionen zu arbeiten. Geleitet wird sie durch das Amt für Auswärtige Angelegenheiten und sie umfasst Vertreter des Ministeriums für Präsidiales und Finanzen, von Aussen- und Wirtschaftsministerium sowie Amtsstellen und diplomatische Vertretungen. Die Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer (LIHK) sowie die Wirtschaftskammer Liechtenstein sind ebenfalls in die Arbeiten der Task Force eingebunden.
Die Regierung weist darauf hin, dass nicht nur die direkt gegen Liechtenstein erhobenen Zölle, sondern das ganze handelspolitische Paket der US-Regierung massgeblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die liechtensteinische Wirtschaft haben kann.
Wichtiger Handelspartner von Liechtenstein
Die USA sind Liechtensteins wichtigster ausseneuropäischer Wirtschaftspartner. Liechtensteinische Unternehmen beschäftigen rund 7000 Personen in über 30 US-Bundesstaaten. Die liechtensteinischen Direktinvestitionen in den USA belaufen sich auf 1,4 Milliarden Franken und damit auf das 3,5-fache der US-Investitionen in Liechtenstein. Laut Mitteilung sei die Regierung an der Fortführung der engen wirtschaftlichen Beziehungen mit den USA interessiert und werde zu gegebener Zeit über neue Entwicklungen informieren. (ikr)
So kommt Trump auf die 37 Prozent Strafzölle für Liechtenstein
Regierungschef Risch: US-Strafzölle «markieren einen massiven Einschnitt»
Schlagwörter
-
Wirtschaftskammer Liechtenstein
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben
Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.