Persönliche und politische Gründe
VU-Präsident scheidet aus dem Verwaltungsrat des Vaduzer Medienhauses aus
«Die Neuausrichtung des Vaterlands nach dem Ende des Volksblatts ist weitgehend abgeschlossen. Die parteineutrale Positionierung der Redaktion und die angepasste strategische Ausrichtung des Hauses ist so erfolgt, wie sich das die Verantwortlichen zum Ziel gesetzt haben», wird Thomas Zwiefelhofer in einer Mitteilung der Vaterländischen Union (VU) zitiert. «Diesen Prozess habe ich als Schnittstelle zwischen Medienhaus und Partei begleitet. Jetzt ist aber der richtige Zeitpunkt gekommen, mich aus dem Verwaltungsrat zurückziehen.» Mit seinem Rückzug aus dem Verwaltungsrat wolle er zudem mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.
«Bald sind Landtagswahlen – dass man uns seitens der politischen Gegner ohnehin Interessenkonflikte andichten wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Mit meinem Schritt möchte ich dazu beitragen, diesen Vorwürfen etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen», erklärt der VU-Präsident, dem es laut Mitteilung gleichzeitig ein Anliegen ist, zu betonen, dass es bei seinem Engagement im VR stets vor allem um das Medienhaus ging. Ein weiterer Grund für den Rückzug sei persönlicher Natur: «Ich bin sowohl beruflich als auch in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen sehr engagiert. Da dieses Jahr neue Aufgaben hinzukommen und die VU gerade vor einem anspruchsvollen Wahlkampf steht, auf den ich mich sehr freue, muss ich andernorts etwas abbauen, unter anderem eben auch durch diesen Rückzug aus dem Medienhaus-VR», erklärt der VU-Präsident. (red)
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