Deutsch-Liechtensteinischer-Dialog
Regierungschef Risch traf sich in Weingut mit Ex-DFB-Präsident Keller
Das «Kaiserstuhl-Dialog»-Format wurde vom deutschen Winzer, Gastronom und ehemaligen Fussballfunktionär Fritz Keller gegründet, der das Weingut zusammen mit seinem Sohn in dritter und vierter Generation führt. Im Zentrum des Anlasses standen die Beziehungen der Länder am Bodensee und insbesondere jene zwischen Liechtenstein und Baden-Württemberg. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien sowie Kultur liessen sich von Regierungschef Daniel Risch in verschiedene grenzüberschreitende Themen einführen, wie die Regierung in einer Medienmitteilung berichtet.
Patrick Rapp, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs, betonte in seinem Grusswort die Gemeinsamkeiten des Bundeslandes mit Liechtenstein. Er ging auf die ähnliche Ausrichtung der Wirtschaftspolitik in Bezug auf Innovation und Exportorientierung ein, lobte die sehr gute politische Zusammenarbeit im Rahmen der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) und hob die Bedeutung des regelmässigen Dialogs hervor. Regierungschef Risch führte in seinem Vortrag zum Thema «Europa der Regionen» aus, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit rund um den Bodensee sei, da es sich nicht zuletzt um eine der wirtschaftsstärksten Regionen der Welt handle.
Abgerundet wurde der Besuch des Regierungschefs mit einem Interview mit Chefredakteur Thomas Fricker der «Badischen Zeitung» und mit einer Führung durch das Weingut. (ikr)

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