73 Liechtensteiner vor Ort
Weltpfadfinderlager wird wegen Taifun geräumt
Das World Scout Jamboree findet alle vier Jahre statt. Es ist für Pfadfinder und Pfadfinderinnen auf der ganzen Welt ein Höhepunkt. Spass und internationale Freundschaften knüpfen sollte im Vordergrund stehen. Doch die Veranstaltung, die seit dem 1. August auf einer künstlich angelegten Insel in Saemangeum (Südkorea) stattfindet, steht dieses Mal unter keinem guten Stern.
Aufgrund der Hitzewelle hatte sich der Weltpfadfinderverband WOSM schon vorher dafür ausgesprochen, das grösse Pfadfinderlager (über 43 000 Teilnehmende aus 158 Nationen) vorzeitig zu beenden. Einige Nationen wie Grossbritannien haben das Lagergelände wegen der anspruchsvollen Situation bereits verlassen. Nun müssen wegen eines herannahenden Tropensturms, dem Taifun Khanun, alle Teilnehmenden gehen. Die Räumung des Lagergeländes wird vorbereitet.
Liechtensteiner sind bei guter Gesundheit
Auch 73 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Liechtenstein sind nach Südkorea ans Jamboree gereist. «Die liechtensteinischen Teilnehmenden sind bei guter Gesundheit», betonen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Liechtensteins (PPL) heute morgen in einem Update, das auf der Verbandswebsite zu finden ist. Dies bestätigt Liechtensteins Delegationsleitung vor Ort auch in einer kurzen Nachricht gegenüber dem «Vaterland».
«Weil die Sicherheit aller Teilnehmenden an erster Stelle steht» werden auch sie den Lagerplatz vor dem Unwetter verlassen, wie es in der Mitteilung heisst. Weiter wird ausgeführt: «Stand heute werden sie ihre Reise durch Südkorea wie geplant am Samstag fortsetzen und gemäss Plan ihre Rückreise nach Liechtenstein am 15. August antreten. Die Delegationsleitung ist im Kontakt mit dem Veranstalter und der lokalen Reiseleitung.»
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