­
­
­
­

LLB verlangt Erpresserbeute zurück

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat einen verurteilten Erpresser auf neun Millionen Euro Schadenersatz verklagt.

Vaduz. – Der Mann hatte die LLB mit den Kontodaten von 2325 deutschen Steuersündern erpresst. Die Bank zahlte ihm für einen Teil der Daten insgesamt neun Millionen Euro. Zu einer weiteren Geldübergabe kam es nicht, weil der Erpresser zuvor von der Polizei erwischt wurde. Das Landgericht Rostock verurteilte den Mann zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten.

Die LLB verlangt nun die erpresste Beute zurück und verklagt den Erpresser auf Schadenersatz in Höhe von neun Millionen Euro, wie das deutsche Nachrichtenmagazin «Focus» berichtet. Der erste Gerichtstermin in dem Zivilprozess vor dem Hamburger Landgericht fand angeblich bereits am 5. Januar dieses Jahres statt. Unklar ist jedoch, wie der Beklagte das Geld bei einer Verurteilung aufbringen soll. Bis auf wenige Scheine sind die Millionen offenbar verschwunden. (ps)

 

Schlagwörter

Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Ähnliche Artikel

Abo
Marcel Leuch lebt davon, dass er andere Menschen aufspürt und beobachtet. Der 52-Jährige steht noch am Anfang seiner Karriere. Aber er ist schon viel rumgekommen. Ein Einblick in die Welt eines Ostschweizer Privatdetektivs, der dem schmierigen Image seines Berufs den Kampf ansagt.
29.03.2025
Abo«In die eigene Tasche gewirtschaftet»
Seit Jahren beschäftigt die Gerichte der Fall einer Gartenbaufirma, die vom Betriebsleiter um über 150000 Franken gebracht wurde.
27.02.2025
Abo
Seit Jahren beschäftigt die Gerichte der Fall einer Gartenbaufirma, die von ihrem Betriebsleiter um über 150 000 Franken gebracht wurde.
26.02.2025
­
­