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Worldskills: Zur Feier ein Bier!

Alle sechs Kandidaten haben heute im Laufe des Tages ihre Arbeiten abgeschlossen. Während CNC-Fräser Sandro Ospelt bereits am Freitag jubeln konnte, floss bei den anderen Kandidaten heute noch einmal der Schweiss. Kurz nach 15 Uhr konnten dann alle jubeln.

London. – Der vierte und letzte Wettkampftag der Worldskills ist ein ganz Besonderer. Läuft man durch die riesigen Hallen, hört man aus verschiedenen Winkeln Jubelrufe: Ein Zeichen, dass wieder ein Kandidat seine Arbeit abgeschlossen hat. Zum ersten Mal klatschen konnten die Liechtensteiner heute um 12 Uhr Mittags bei Möbelschreiner Benjamin Vetsch. Dieser strahlte über das ganze Gesicht, als der Schlussgong ertönte und er von Experte Norbert Gantner in die Arme geschlossen wurde. Dutzende von Liechtensteinern jubelten vor seinem Arbeitsplatz und gratulierten dem jungen Berufsmann zum erfolgreichen Abschluss. Benjamin konnte sein Möbelstück komplett fertigstellen und ist zufrieden mit seiner Arbeit. Teamleader Giorgio Di Benedetto reichte ihm und seinem Experten zur Feier des Tages ein Bier, das noch an Ort und Stelle geöffnet und getrunken wurde.

Um 15.15 alle abgeschlossen

Rund zwei Stunden später konnte um 13.45 Uhr Maurer Martin Noser jubeln, als der Schlussgong ertönte. Auch hier wieder dieselbe Prozedur: Die gesamte Liechtenstein-Delegation versammelte sich vor seinem Arbeitsplatz und jubelte. Dem Vaduzer stand noch der Schweiss auf der Stirn, als auch ihm und seinem Experten zum gelungenen Abschluss ein Bier gereicht wurde. Noser zeigte sich zufrieden mit seiner Arbeit und wirkte sichtlich erleichtert, zumal er mit einem ordentlichen Muskelkater zu kämpfen hat. Nur wenige Minuten später rannte die Delegation in die gegenüberliegende Halle, wo dann auch der Schlussgong für Anlagenelektriker Sebastian Kind zu hören war, der auf den ersten Blick offensichtlich weniger zufrieden mit seiner Leistung wirkte. Doch dies muss nichts heissen, zumal die Kandidaten hier die eigene Messlatte selbst sehr hoch ansetzen. Wiederum wenige Minuten später konnte auch IT-Netzwerker Mathias Vetsch die Glückwünsche der Liechtensteiner-Gruppe entgegennehmen. Der letzte, zu diesem Zeitpunkt noch arbeitende Kandidat, Polymechaniker Ilir Ajgeraj, schloss seine Arbeit kurz nach 15 Uhr ab.

Resultate am Sonntag

Jetzt heisst es abwarten und Tee trinken. Die Experten werden teilweise noch bis weit in die Nacht an den Beurteilungen arbeiten. Gegen 15 Uhr am Sonntag stehen dann die Ergebnisse fest, diese werden jedoch erst am Abend anlässlich der Schlussfeier im O2-Center bekannt gegeben. Auch die Liechtensteiner Delegation möchte sich bezüglich möglicher Einschätzungen noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Sind die Resultate jedoch so gut wie die Stimmung im Team, müsste es für Gold gleich sechsmal reichen! (dv)

Worldskills in London: Zum Dossier

 

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