­
­
­
­

Problemlösungsnetz Solvit wird 10 Jahre alt

Ein Führerscheinverlust in Zypern, die Anerkennung der Berufsqualifikation in Frankreich oder eine Patentanmeldung in Irland - immer wieder können sich grenzüberschreitende juristische Probleme ergeben. Umso wertvoller ist das europäische Problemlösungsnetz Solvit.

Vaduz. - Seit mittlerweile zehn Jahren hilft es Bürgern und Unternehmen der 30 EWR-Staaten Probleme zu lösen, die durch eine möglicherweise fehlerhafte Anwendung von EWR-Vorschriften durch Behörden anderer EWR-Staaten entstanden sind. «Die Solvit Center in den 30 EWR-Staaten verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie wollen den Antragsstellern auf schnelle und unkomplizierte Art zu ihren EWR-Rechten verhelfen. Damit tragen sie wesentlich zum guten Funktionieren des EWR-Binnenmarktes bei», sagte Regierungschef Klaus Tschütscher am Mittwoch anlässlich einer Medienorientierung zum zehnjährigen Solvit-Jubiläum in Vaduz. «Ich freue mich sehr, dass Liechtenstein dem Solvit-Netzwerk angehört.»

Einzelheiten prüfen

Solvit basiert auf einem Netz von Solvit-Stellen, die in den nationalen Verwaltungen der einzelnen EWR-Staaten angesiedelt sind. Die Solvit-Stelle im eigenen Land ist für die dort ansässigen Bürger und Unternehmen zuständig. Sie prüft zunächst die Einzelheiten des Falls und erfasst ihn dann in einer Online-Datenbank. Dadurch wird er automatisch an die Solvit-Stelle desjenigen EWR-Vertragsstaates weitergeleitet, in welchem das Problem aufgetreten ist. (ikr)

Artikel: http://www.vaterland.li/importe/archiv/vermischtes/problemloesungsnetz-solvit-wird-10-jahre-alt-art-80320

Copyright © 2025 by Vaduzer Medienhaus
Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung.

­
­