­
­
­
­

Liechtenstein auf Google Earth verpixelt

Seit einigen Tagen kocht die Gerüchteküche: Liechtenstein erscheint auf Google Earth seit Neustem mehrheitlich verpixelt. Nun wird gemunkelt, es handle sich um eine mutwillige Zensur oder die unangenehme Folge der Street-View-Diskussion.

Vaduz. – Noch vor nicht allzu langer Zeit waren die Bilder von Liechtenstein auf Google Earth und in der Satellitenansicht von Google Maps von erheblich besserer Qualität. Seit einer Weile allerdings stellt der Rhein auf den Bildern eine deutliche Grenze zwischen der Schweiz und Liechtenstein dar: Östlich des Rheins erscheint das Bild stark verpixelt, während auf der Schweizer Seite die Häuser und Strassen in gewohnter, hochauflösender Qualität zu sehen sind.

Bewusste Zensur?

Dass die Verpixelung exakt entlang der Landesgrenzen verläuft, mutet in der Tat seltsam an. Und dass plötzlich schlechtere Bilder zu sehen sind, wo vorher bessere zur Verfügung standen, ebenfalls. Rühmt sich doch Google, die Bilder regelmässig zu ersetzen, sobald bessere Bilder zur Verfügung stehen.

Martin Meyer, Unternehmenssprecher von Google Schweiz, beschwichtigt Verschwörungstheoretiker: «Google zensiert Liechtenstein in seinen Kartendiensten selbstverständlich nicht. Wir aktualisieren unser Bildmaterial regelmässig. In einigen wenigen Fällen kann es vorkommen, dass älteres Bildmaterial mit höherer Auflösung  durch aktuelleres Bildmaterial mit tieferer Auflösung ersetzt wird. Sobald neues Bildmaterial durch unsere Partner zur Verfügung gestellt wird, werden wir  Bilder mit einer besseren Auflösung anbieten.» (ah)

Mehr in der heutigen Print- und Online-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterland».

 

Schlagwörter

Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Ähnliche Artikel

Abo
Die Grenzen zwischen physischer und digitaler Welt verschwimmen. Pulitzerpreisträger Christo Buschek sprach am Freitagabend vor dem Internationalen Liechtensteiner Presseclub (LPC) über die Chancen, die die künstliche Intelligenz (KI) den Medien bietet.
18.08.2024
AboGrenzen zwischen physischer und digitaler Welt verschwimmen
Pulitzerpreisträger Christo Buschek sprach am Freitagabend vor dem Internationalen Liechtensteiner Presseclub (LPC) über die Chancen, die die künstliche Intelligenz (KI) den Medien bietet.
18.08.2024
Abo
US-Präsident Donald Trump stört sich nicht nur an Zöllen, sondern auch an den vielen EU-Regulierungen. Am liebsten möchte er sie weghaben. Ein Bericht listet das lange «Sündenregister» nun auf.
02.04.2025
Wettbewerb
2x2 Tickets für «Julia Brandner: Calm your tits Tour» zu gewinnen
Julia Brandner: Calm your tits Tour
Umfrage der Woche
Was sagen Sie zum Ende von Radio Liechtenstein?
­
­