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Pepo Frick attackiert FBP-Präsident

Der FL-Abgeordnete Pepo Frick hat am Donnerstag bei der Verlesung seiner Interpellation zum Ausländerwahl- und -stimmrecht den FBP-Parteipräsidenten Alexander Batliner aufgrund dessen Aussagen dazu verbal heftig angegriffen.

Vaduz. – Die Aussagen des FBP-Parteipräsidenten Alexander Batliner im «Volksblatt» vom 12. April zu einem möglichen Wahl- und Stimmrecht für Ausländer auf Gemeindeebene gefallen dem FL-Abgeordneten Pepo Frick ganz und gar nicht. Das machte er am Donnerstag im Landtag sehr deutlich. Besonders die Aussagen, es bestehe die Gefahr, «dass sich die Gruppe der Migranten zusammenschliesse und so ein zu grosses Gegengewicht zur Meinung der Liechtensteiner entstehe» und «dass es sogar soweit kommen könnte, dass liechtensteinische Gemeinden von Ausländern regiert würden», weckten den Unmut Fricks. Er warf Alexander Batliner vor, mit solchen Aussagen Ausländerfeindlichkeit zu erzeugen. «Welches Klientel wollen Sie mit solchen fremdenfeindlichen Aussagen bedienen?» fragte der FL-Abgeordnete und forderte den Parteipräsidenten auf, sich öffentlich bei der ausländischen Bevölkerung zu entschuldigen.

Verbale Entgleisung

Zu einer Entschuldigung bewogen wurde dann aber vorerst einmal Pepo Frick. Denn seine Aussage – «Ich stelle hiermit fest, dass bei Ihnen eine geistige Kernschmelze in Ihrem Schädel eingetreten sein muss, bevor Sie Ihre Meinung so gesagt haben» – entrüstete die anderen Abgeordneten. Darauf hin erklärte Frick, er habe damit Mühe, dass Batliner dies als Exponent der Politik gesagt habe, wolle aber nicht die Person treffen. «Ich nehme alles zurück, was die Person des Alexander Batliner betrifft», sagte Frick und entschuldigte sich auch. (rb)

 

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