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Mit Österreich nicht nur in Steuerfragen einig

Regierungschef Klaus Tschütscher traf am Mittwoch in Wien den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann. Dabei wurde der bevorstehenden Abschluss eines Doppelbesteuerungs- und Abgeltungssteuerabkommens zwischen Österreich und Liechtenstein bekräftigt. Auch in anderen Bereichen herrscht zwischen den Nachbarländern eitel Sonnenschein.

Wien. - «Das bilaterale Gespräch mit Bundeskanzler Faymann hat gezeigt, dass wir bezüglich des Ausbaus der wirtschaftlichen und steuerlichen Zusammenarbeit und der Arbeitsmarktöffnung die gleichen Ansichten haben», wird Regierungschef Tschütscher in einer Mitteilung zitiert. Angesichts der Finanz- und Staatskrisen sei es für die Politik umso wichtiger geworden, die Zukunft aktiv zu gestalten. «Im Zentrum des politischen Handels muss die Förderung der Wirtschaft stehen, sonst kann Politik wenig leisten. Dies darf allerdings nicht ohne den Aspekt der Nachhaltigkeit geschehen, der für die zukünftigen Generationen essentiell ist», soll Tschütscher weiter ausgeführt haben.

Bedeutung von Familien hervorgehoben

Im Rahmen seiner Wienreise traf sich Klaus Tschütscher auch mit Reinhold Mitterlehner, dem österreichischen Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend. Beide waren sich wiederum einig, dass sich jede Nation angesichts der Globalisierung und des härter werdenden Standort-Wettbewerbs bewusster, entschlossener und noch wirksamer für die Zukunft positionieren müsse, als dies vor Jahren noch der Fall war. Gemäss Mitteilung hat Regierungschef Tschütscher im Gespräch auch die Bedeutung der Familien mit Kindern betont. Sowohl Liechtenstein als auch Österreich setzen sich mit einer aktiven und vernetzten Familienpolitik für das Wohlergehen und die soziale Sicherheit von Familien ein. (ikr)

Artikel: http://www.vaterland.li/importe/archiv/politik/mit-oesterreich-nicht-nur-in-steuerfragen-einig-art-81224

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