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«Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte»

Regierungschef Klaus Tschütscher eröffnete am Sonntag die Aktion «Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte» in der Bäckerei Wanger in Eschen. Das Kooperationsprojekt des Frauenhauses, des Vereins Sicheres Liechtenstein und der Stabsstelle für Chancengleichheit wird von zahlreichen Bäckereien und Detailhandelsgeschäften Liechtensteins unterstützt.

Eschen. – Die Aktion dauert bis zum 10. Dezember. In dieser Zeit verpacken heimische Bäckereien und Detailhandelsgeschäfte ihr Brot in Tüten mit dem Aufdruck «Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte». Mit den Brottüten soll die Botschaft dorthin getragen werden, wo Gewalt überwiegend stattfindet: in den häuslichen Bereich. Zusätzlich sind die Brottüten mit Notrufnummern versehen, an die sich von häuslicher Gewalt Betroffene wenden können.
Regierungschef Klaus Tschütscher führte dazu aus: «Gewalt gegen Frauen verletzt die Menschenrechte. Dies ist die Grundbotschaft des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Mit dieser Aktion wollen wir das Thema in die breite Öffentlichkeit tragen und Hilfestellungen für von Gewalt Betroffene anbieten.» (ikr)

 

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